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chronik

Am 08.01.1906kaufte Pfarrer Augustin Mandel aus Adorf von Herrn Karl Friedrich Morgner das heutige Pfarrgelände (damals im Grundbuch eingetragen als "das kath. Kirchenlehn").
Das Pfarrhaus stand als Forsthaus bereits 1896 auf dem Gelände und wurde beim Grundstückskauf miterworben.
Im Mai fand die Grundsteinlegung zum Kirchenbau statt und im November bereits die Benedication (Einsegnung).

Durch die Hanglage bedingt, steht die Kirche auf vier 8m hohen Pfeilern.

Die Kirche, die eigentlich als Behelfskirche gebaut wurde, erhielt trotzdem einen Turm, welcher für drei Glocken konstruiert wurde die dann 1906 von der Glockengießerei Schilling aus Thüringen geliefert wurden.
Die zwei großen Glocken mit 520 bzw. 251 kg Gewicht wurden im 1. Weltkrieg eingezogen.
Nach dem Krieg – 1920 – wurde die mittelgroße Glocke durch die Fa. Gebrüder Ulrich aus Apolda ergänzt. Diese Glocke musste durch Anordnung (Bronzeglockenbeschlagnahme) bis zum 02.12.1941 wieder abgebaut werden.
Die kleinere Josephsglocke (144 kg Gewicht )mit der Inschrift "Hl. Joseph bitte für uns" ist als einzige heute noch vorhanden.

1957 wurde der Hochaltar umgestaltet, um dem Patronatsnamen "Maria Rosenkranzkönigin" gerechter zu werden.  

1971 war eine Großrenovierung  im Zusammenhang mit der Bleiglasfensterumgestaltung fällig. Herr Gottfried Zawadzki aus Kamenz gestaltete die Fenster, welche in Stahlrahmen von der Fa. Munzer aus Plauen eingesetzt wurden. Die gesamte Kirche wurde neu, ganz in Weiß, ausgemalt. Über dem Hauptaltar wurde ein ca. 3m großes Kruzifix angebracht.

1965 wurde die zweite jetzt noch bespielte 2-Manuale Schleifladenorgel mit mechanischer Traktur  und Registeranlage bei der Fa. Hermann Eule (VEB Orgelbau Bautzen) bestellt und am 20.12.1973 für ca. 50 TM geliefert

1985 wurde der Fußboden mit einer neuen Holzdielung versehen und die Kirche farblich neu gestaltet, wie sie heute zu sehen ist.

 

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