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Hans Kölble

          Der Herr über Leben und Tod hat unseren Bruder in Christus, den
                                 +
               Geistlichen Rat und Pfarrer i.R. Hans Kölble

am Morgen des Schutzengelfestes, dem 02.Oktober 2007 zu sich in die Ewigkeit gerufen.

Geboren wurde der Verstorbene am 20.01.1915 in Kappel am Rhein.
Sein Abitur legte Hans Kölble 1936 in Freiburg im Breisgau am dortigen Berthold-Gymnasium ab.
Anschließend begann er mit dem Theologiestudium in Paderborn.
Aus dem Studium heraus wurde er 1940 zur Deutschen Wehrmacht zum Kriegsdienst eingezogen.
Zum Ende des 2.Weltkrieges kam er in russische Gefangenschaft, aus der er 1949 entlassen wurde. 
Erst jetzt konnte er sein Theologiestudium wieder aufnehmen.
Nachdem er sich verpflichtet hatte, für mindestens 10 Jahre seinen priesterlichen Dienst
im Osten Deutschlands auszuüben, wurde Hans Kölble am 29.03.1952
vom Paderborner Erzbischof Lorenz Jäger zum Priester für das Bistum Meißen geweiht.
Seine erste Kaplansstelle war die Pfarrei „St. Maria Magdalena“ in Kamenz.
1954 wurde er als Kaplan nach Greiz versetzt.
Aus gesundheitlichen Gründen kam er bereits ein Jahr später zu Vertretungsdiensten
nach Lengenfeld i.V. und noch im gleichen Jahr als Lokalkaplan nach Fraureuth.
1956 ging er als Pfarrvikar in die Oberlausitz nach Seifhennersdorf.
Von dort aus kam er im Januar 1959 in die Pfarrei „Hl.Familie“ nach Falkenstein,
der er bis zu seiner Pensionierung im August 1981 treu blieb
und in der er außerordentlich segensreich wirkte.
Nach 22 Jahren priesterlichen Dienstes in Falkenstein zog es Pfarrer Kölble in die damalige
Bundesrepublick Deutschland zurück, um im Ruhestand wieder näher zu seiner geliebten Heimat
und seinen Verwandten zu kommen.
In der Ruhestandsstelle Oberkirch-Stadelhofen konnte er noch bis vor wenigen Jahren
recht segensreich als Priester wirken.
In den letzten Jahren machten ihm ein Augenleiden und zuletzt sein gesundheitlicher Allgemeinzustand
den priesterlichen Dienst immer schwerer.
Trotz der Hilfsbereitschaft vieler Gemeindemitglieder mußte er sich nach und nach
von vielen liebgewordenen Aufgaben verabschieden.
Seit Februar diesen Jahres lebte Pfarrer i.R. Hans Kölble im Pflegeheim in Oppenau,
wo er nun am 2. Oktober nach dem Frühstück gegen 8.45 Uhr friedlich einschlief.

Wir trauern um einen Menschen, der sich vielen der ihm Anvertrauten in einer Weise geöffnet hat,
dass sie in ihm die Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes glaubhaft erkennen konnten.
Manchen ist er regelrecht zum Halt ihres Lebens und für viele zu einer Leitfigur des Lebens
und Glaubens geworden.
Der Herr möge ihm all das Gute, dass er in seinem Leben anderen getan hat hundertfach vergelten.
Amen.      
R.i.p.

aktualisiert am 02/12/17 von Bernd Feige

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